Archiv für August 2012

Bundesverfassungsgericht bestätigt Verbot von Neonazi-Demos

Trotz des Verbots rufen zahlreiche Organisationen für Samstag zu Gegenveranstaltungen auf

Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot zweier Neonazi-Kundgebungen in Dortmund bestätigt. Damit bleiben eine Demonstration am Samstag (1. September) und eine Versammlung am heutigen Freitag untersagt, wie die Polizei Dortmund am Freitag mitteilte. Bereits das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und das Oberverwaltungsgericht Münster hatten die Beschwerden der Rechtsextremen gegen das Verbot des Polizeipräsidenten zurückgewiesen. (mehr…)

Rostock-Lichtenhagen 2012

Gedenken in weiß
http://www.youtube.com/user/rassismustoetet?feature=results_main

Offener Brief

der Antifa Düren an den Bürgermeister der Stadt Düren und alle im Stadtrat vertretenen Parteien und die regionale Presse.

Betr.: Gedenkveranstaltung 16. November 2012

Hallo!

Die offizielle Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Zerstörung der Stadt Düren findet alljährlich am 16. November auf dem Kaiserplatz vor dem „Flammenengel“ statt.


16.Nov. 2011: Spontane Verbrüderung von Faschisten und „normalen“ Bürgern vor dem Rathaus Düren: Rene Rothhanns(Faschist) , Frank Servas(Faschist, hat übrigens an der Zusammenrottung der Faschisten am Samstag den 25.08.2012 in Düren teilgenommen) und Walter Löwenkamp(von links nach rechts). (mehr…)

Polizei stoppt Neonazi-Angriff

Die Polizei hat am Dienstagabend in Dortmund elf Neonazis festgenommen, die allem Anschein nach eine Gruppe Linker attackieren wollten. (mehr…)

Verwurzelte braune Strukturen

Von Tomas Sager

Mit dem „Nationalen Widerstand Dortmund“ und der „Skinhead-Front“ Dorstfeld sind zwar die beiden Strömungen der militanten Neonazi-Szene in Dortmund verboten – zumindest deren harter Kern wird aber nicht in der Versenkung verschwinden.
In Dortmund hat sich die braune Szene mehr und mehr ausgebreitet; (mehr…)

„Deutsche“ Eiche gefällt

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=39850&type=o
Eine Kamerafrau filmt das Nachwachsen der abgesägten Eiche (Mitte) in Rostock-Lichtenhagen

Die am Wochenende in Rostock gepflanzte deutsche Eiche ist gefällt. Das Onlineportal linksunten.indymedia.org veröffentlichte am Mittwoch ein Bekennerschreiben:

Wir haben in der Nacht vom 28. auf den 29. August, gegen halb 2, in etwa einem Meter Höhe, die Eiche neben dem Sonnenblumenhaus abgesägt. Denn dieses Symbol für Deutschtümelei und Militarismus ist für die Menschen, die 1992 dem Mob in Rostock-Lichtenhagen ausgesetzt waren, ein Schlag ins Gesicht.

Auch daß dieser Baum in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte Hitlereiche gepflanzt wurde, macht ihn unvertretbar. Daß ausgerechnet Joachim Gauck, der Sarrazin einen mutigen Man nennt und der Meinung ist, daß das Wort Überfremdung legitim sei, auf einer der Veranstaltungen reden durfte, zeigt für uns, wie fehlerhaft und falsch der momentane Ansatz einer offiziellen Aufarbeitung in Rostock ist. Daß zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. trotz offizieller Einladung und ohne Begründung der Einlaß zu dieser Gedenkveranstaltung verwehrt wurde, setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf.

Rostock-Lichtenhagen, 20 Jahre nach Pogrom

Arbeitsgruppe antifaschistischer Fuchsschwanz

Rückfahrt mit Hindernissen

Teilnehmer der Demo in Rostock wurden von der Polizei durchsucht und fotografiert

Am Nachmittag noch hatten mehrere Tausend Demonstranten in Rostock an das Pogrom vom August 1992 erinnert, bei dem Rechtsextreme unter Applaus der Bevölkerung Brandsätze auf eine Aufnahmestelle für Asylbewerber geworfen hatten. Die Gedenkdemonstration verlief ohne bemerkenswerte Zwischenfälle – ganz im Gegensatz zur Rückreise mancher Demonstrationsteilnehmer. (mehr…)

Polizei verbietet ­Neonaziaufmärsche

Die Polizei in Dortmund hat zwei geplante Neonazidemonstrationen verboten. Er habe den Aufzug der inzwischen verbotenen Kameradschaft »Nationaler Widerstand Dortmund« am kommenden Samstag sowie eine Kundgebung am Freitag davor untersagt, teilte Polizeipräsident Norbert Wesseler am Montag mit. Nach dem Vereinsgesetz habe die verbotene Vereinigung kein Recht mehr, Versammlungen zu veranstalten oder daran teilzunehmen. Der Neonaziaufmarsch am 1. September wurde offiziell als Antikriegsdemonstra­tion am Jahrestag des Überfalls auf Polen beantragt. Es wäre nicht der erste Aufzug dieser Art von Rechtsextremen in Dortmund gewesen. Gegen das Demonstrationsverbot ging zunächst kein Widerspruch beim zuständigen Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ein. Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte die Kameradschaft der Veranstalter in der vergangenen Woche verboten.

http://dortmundquer.blogsport.de/images/DSSQ_2012_Banner468x60px.gif

Wachsamkeit ist allerdings weiter wichtig wie das Beispiel aus Düren zeigt! Haltet euch deshalb den Termin 1. September 2012 für antifaschistische Aktionen in Dortmund frei

http://dortmundquer.blogsport.de/

Gauck findet Schuldige

Rassismus schöngefaselt
Von Ulla Jelpke

Wenn der Präsident spricht, verabschiedet sich die Logik. Als guter Pastor von nebenan bedient ­Joachim Gauck ein in den Leitmedien vorhandenes Bedürfnis an Uneindeutigkeit. Dieses läuft unbeirrbar darauf hinaus, in Deutschland sei seit Abwicklung der DDR alles auf dem richtigen Weg. (mehr…)

Polizei und Faschisten kooperieren

Mitglieder der „KAL“ trotz Verbot weiter aktiv

Am Samstagmittag den 25.08.2012 rotteten sich gegen 13.00 Uhr ca 30 Faschisten aus dem Umfeld der verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ („KAL“) in Düren auf dem Wirteltorplatz unter dem Schutz der Polizei zusammen. Unter ihnen mindestens 3 Mitglieder der verbotenen „KAL“

(mehr…)