Archiv für August 2012

Erklärung des BgR an die Fraktionen

Redaktion Duerener Buendnis

Bisher war es unausgesprochener Konsens im Rat, dass mit dem Ratsmitglied Rene Rothanns politisch nicht zusammengearbeitet wird. Rene Rothanns ist mit den Stimmen rechtsextremer WählerInnen in Düren für die NPD in den Rat gewählt worden. Sein Austritt Anfang des Jahres ist kein Beleg dafür, dass er seine rechtsextreme Einstellung und Haltung geändert hat. Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt erwartet von allen Parteien und Ratsmitgliedern, dass sie keine Beschlüsse fassen, die nur mit der Stimme von Rene Rothanns zustande kommen. Politische Mehrheiten dürfen nicht von dieser Stimme abhängig sein.

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt

Anmerkung der Antifa Düren:
Rothanns ist aus der NPD rausgeworfen worden, weil er zusammen mit Ingo Haller und Rene Laube, die auch rausgeworfen wurden, dem militanten NS-Flügel zugerechnet wird. Die NPD in NRW wollte damit allerdings nur den Anschein von Bürgerlichkeit erwecken dass sie auch für diese Kreise wählbar ist.

Rassistisches Fanal

Hintergrund. Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen war ein Höhepunkt in der Mobilisierung gegen »Asylanten« und »Ausländer«. Danach wurden das Recht auf Asyl ausgehebelt und die Lebensbedingungen von schutzbedürftigen Flüchtlingen massiv verschlechtert
Von Ulla Jelpke

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=39717&type=o
Asylrecht vom rechten Mob sturmreif geschossen: Lichtenhagen nach Attacken auf die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter (August 1992) (mehr…)

Zum Abschied die Internationale

Junge und alte Antifaschisten erinnerten in Frankfurt am Main an den Résistancekämpfer Hans Heisel
Von Gitta Düperthal

Um sich von ihm zu verabschieden, standen am Ende alle auf, und sangen die Internationale: wer konnte auf französisch, die anderen auf deutsch. Rund 140 junge und alte Antifaschisten waren am Samstag im DGB-Haus in Frankfurt am Main zusammengekommen, um dem am 12. Juli mit 90 Jahren verstorbenen Widerstandskämpfer und Kommunisten Hans Heisel zu gedenken. (mehr…)

Protestmarsch nach Berlin

In neun deutschen Städten wehren sich Flüchtlinge gegen diskriminierende Sondergesetze (mehr…)

»Eskalation von staatlichen Stellen provoziert«

Die Linke ruft zur Beteiligung an Protesten zum Jahrestag der rassistischen Übergriffe auf. Ein Gespräch der Tageszeitung „Junge Welt“mit Ida Schillen
Interview: Markus Bernhardt

Die Gesprächspartnerin
Ida Schillen lebt in Rostock und ist ­Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Linke

Verschiedene antifaschistische Organisationen mobilisieren für den 25. August zu einer bundesweiten Großdemonstration nach Rostock, um an die gegen Migranten gerichteten Pogrome 1992 im Stadtteil Lichtenhagen zu erinnern. Wie erklären Sie sich die damaligen Angriffe, bei denen die Polizei die rassistischen Gewalttäter vielerorts ungestört gewähren ließ, im Rückblick? (mehr…)

Lehren aus Lichtenhagen

Christoph Butterwegge über den Pogrom vor 20 Jahren

In dieser Woche jährt sich zum 20. Mal das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Dort griffen rassistisch motivierte Jugendliche und teils zugereiste Rechtsextremisten im August 1992 die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber in Mecklenburg-Vorpommern und benachbarte Unterkünfte vietnamesischer Vertragsarbeiter mit Molotowcocktails an. Bei den Ausschreitungen wurde zwar niemand getötet, aber Todesangst unter Migranten und Medienvertretern erzeugt, die in einem brennenden Wohnheim eingeschlossen wurden, als sie darüber berichten wollten und nur mit Glück den Flammen entkamen. (mehr…)

Antikriegstag Dortmund 2012

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich möchte Euch hiermit über die Lage in Dortmund vor dem 1. September informieren. Zunächst: Wir halten an unserem Ziel des Verbots und der Verhinderung des Naziaufmarsches fest. Dazu sammeln wir weiter Unterschriften. Siehe den Text des Bündnisses Dortmund gegen Rechts anbei, dem wir angehören. Zweieinhalb Tausend Unterschriften liegen vor und werden demnächst dem Polizeipräsidenten übergeben. (mehr…)

68. Jahrestages der Ermordung Thälmanns

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Am 18. August 1944 ermordeten die Nazis im KZ Buchenwald den Vorsitzenden der KPD Ernst Thälmann. Bei einer Unterredung von SS-Führer Himmler bei Hitler wurde der direkte Mord-Befehl erteilt: „Thälmann ist zu exekutieren“. (mehr…)

Klassischer Überzeugungstäter

Von Andreas Speit

Das Amtsgericht Schwerin hat den NPD-Landtagsfraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, für schuldig befunden, in einer Rede die Überlebenden des Holocaust verleumdet und das Andenken an die Opfer verunglimpft zu haben.

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NPD-Fraktionschef Pastörs (m.) im Wahlkampf (mehr…)

Neonazi-Treffpunkt wieder auf der Kippe

Der Besitzer einer ehemaligen Gaststätte im westfälischen Hamm, die von einem führenden Neonazi der regionalen Szene angemietet worden war, will ihn und seine braunen „Kameraden“ so schnell wie möglich wieder loswerden. (mehr…)