Archiv für Januar 2013

Drift nach rechts

Geschichte. Der 30. Januar 1933 (Teil II und Schluß): In der Endphase der Weimarer Republik ­verschoben sich die Koordinaten der bürgerlichen Parteien erkennbar in Richtung Faschismus

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Vertreter des rechten Flügels des politischen Katholizismus sannen über eine »schwarz-braune« Koalition nach: Thomas Eßer, Zentrumspartei (2. v. links), Hans Rauch, Bayerische Volkspartei (Mitte) und Hermann Göring, NSDAP (mehr…)

»Eine Sache der Politik«

Sachsen-Anhalt im Januar: Neofaschisten unter Polizeischutz. Gegendemonstranten pauschal als Randalierer diffamiert. Großes Erstaunen über neue Fälle von Neonazigewalt
Von Susan Bonath

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Polizeiinvasion zum Schutz von ein paar Dutzend Neofaschisten vor dem Bahnhof Magdeburg-Buckau am 26. Januar (mehr…)

Heraus zum Massenstreik

Gegen die Machtübertragung an Hitler vor 80 Jahren: Einwohner im schwäbischen Mössingen protestieren am 31. Januar 1933 mit einem Generalstreik
Von Esther Broß

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Die Mössinger Antifaschistische Aktion beim »Roten Tag« in Tübingen (10.7.1932 – vom Generalstreik gibt es keine Fotos) (mehr…)

Eliten und »Banditen«

Der 30. Januar 1933 (Teil I): Auch 80 Jahre später wird über die Hintergründe der Machtübertragung an Hitler gestritten. Dabei wurden Bündnisse zwischen Konservativen und Nazis schon früh geschmiedet
Von Manfred Weißbecker

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Ein eingefleischter Republikfeind an der Spitze der Republik verhilft den Nazis zur Macht. Reichspräsident Paul von Hindenburg nach Abgabe seiner Stimme zu den Preußischen Landtagswahlen am 24. April 1932 (mehr…)

Provokation geplant

Für Samstag, den 26.01., planen die Rassisten von „pro Köln“ wieder einmal eine Provokation auf Kosten der Schwächsten: der Menschen, die in Köln Asyl suchen, um den menschenunwürdigen Lebensbedingungen in ihren Heimatländern zu entgehen. (mehr…)

Grundrecht ziviler Ungehorsam

Proteste gegen Kriminalisierung von Antifaschisten in Magdeburg und Dresden
Von Susan Bonath (mehr…)

Dritter Anlauf

Hintergrund. Mit Vertuschungen und Schweigen versuchen Dessauer Behörden, die These von Oury Jallohs Selbstmord aufrecht zu erhalten. Die Nebenklage strebt mit einem weiteren Brandgutachten eine erneute Revision an
Von Susan Bonath

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»Oury Jalloh hat sich nicht umgebracht.« Bald nach dem Tod kamen Freunden des in der Polizeizelle Verbrannten Zweifel an der Selbstmordthese der Justiz (Aufbahrung in der Trauerhalle des ­Zentralfriedhofs in Dessau, 26.3.2005) (mehr…)

Der Feind steht links

Justiz setzt Zeichen: 22 Monate Haft ohne Bewährung für Neonazigegner. Rechtsanwalt wegen Widerstand gegen Polizeibeamte vor Gericht. Auch jW steht Prozeß bevor
Von Claudia Wangerin

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Am 19. Februar 2011 verhinderten über 20000 Demonstranten den Neonaziaufmarsch in Dresden (mehr…)

Sachsen: Rechts vor links

»Rechtlich fragwürdig und politisch gefährlich«: Nach Haftstrafe für Antifaschisten und Bewährung für Neonazigruppe »Sturm 34« wächst Kritik an Dresdner Justiz
Von Rüdiger Göbel

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Neonazis greift der Freistaat gerne mal unter die Arme – Prozeßauftakt gegen »Sturm 34« (10. April 2008 in Dresden) (mehr…)

Höchster Alarm

Am 21. Januar 1933 warnte das Zentralkomitee der KPD vor einem Nazi-Aufmarsch in Berlin und rief zu antifaschistischen Aktionen auf

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Die Nazis bereiten sich auf die Macht vor: SA-Leute am 22. Januar 1933 vor dem Karl-Liebknecht-Haus (mehr…)