Archiv für Februar 2013

Morgen brennt der Reichstag

»Niemand wird deine Geschichte glauben«, sagt der SA-Mann. Was sagt der Bundestagspräsident?
Von Otto Köhler

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Der Reichstagsbrand – eine unendliche manipulierte Geschichte: Aufräumarbeiten nach dem Löschen (mehr…)

Worch-Partei rüstet zur Wahl

Anders als bisher angekündigt will Christian Worchs Partei „Die Rechte“ bei der Bundestagswahl am 22. September nun doch auf den Stimmzetteln stehen – zumindest in Nordrhein-Westfalen. (mehr…)

Showbusineß im Schloß Bellevue

Bundespräsident Gauck empfing Angehörige der NSU-Opfer. Einige weigerten sich
Von Peter Wolter

Showbusineß im Schloß Bellevue: Bundespräsident Joachim Gauck hat am gestrigen Montag Angehörige von Opfern der neofaschistischen Mördertruppe NSU empfangen. Nicht alle: Mehrere Angehörige lehnten die Einladung ab – die einen, weil sie sich nicht per Massenempfang abfertigen lassen wollten, andere, weil sie ihre Anwälte nicht mitbringen durften. (mehr…)

Rechts freie Meinungsäußerung

Die NPD agitiert gegen den Bau einer Unterkunft für Asylbewerber – die Polizei passt auf, dass sie nicht zu sehr gestört wird. Gegner, die an der Versammlung teilnehmen, werden von den Rechten körperlich bedrängt
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Weitere Absagen an Gauck

Nicht ohne Anwalt zum Bundespräsidenten

Neben der Schwester von Süleyman Tasköprü bleiben weitere Angehörige von NSU-Opfern dem Treffen mit Gauck fern

Vor dem heutigen Treffen von Bundespräsident Joachim Gauck mit Angehörigen von Opfern der Neonazi-Terrorzelle NSU hat es weitere Absagen gegeben. Nicht nur aus dem Norden von der Familie des NSU-Opfers Süleyman Tasköprü, auch aus dem Süden wiesen Betroffene die Einladung zurück. „Meine Mandantinnen finden diese Form der Empathie unangebracht. Die Zuständigen sollten vielmehr die Aufarbeitung nicht weiter erschweren“, sagt ihr Anwalt aus München.

Propagandazug gestoppt

Neofaschistischer Aufmarsch in Südbrandenburg erfolgreich verhindert. Landesminister von SPD und Linkspartei unterstützten Blockaden
Von Bernd Müller

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Cottbuser ließen die Neonazis am Freitag abend nicht durch (mehr…)

„Sehr geehrter Herr Bundespräsident …“

ABSAGE Warum die Schwester eines Hamburger NSU-Mordopfers der Einladung ins Schloss Bellevue nicht folgt: Das Schreiben von Aysen Tasköprü im (gekürzten) Wortlaut (mehr…)

Blockiertes Gedenken

In Dresden ist der vermeintliche „Trauermarsch“ der braunen „Initiative gegen das Vergessen“ am 13. Februar weitgehend gescheitert.

Um 22.20 Uhr abends am 13. Februar ist es gewiss: Die „Initiative gegen das Vergessen“ um Maik Müller konnte ihren geplanten Marsch durch die verschneite Elbmetropole nicht umsetzen. (mehr…)

Rote Karte für Neonazis

Mahngang und Blockaden in Dresden: Tausende Menschen protestieren gegen neofaschistischen »Trauermarsch«. Linke-Vorsitzende kritisiert »sächsische Gesinnungsjustiz«
Von Markus Bernhardt

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Protest gegen rechts am Mittwoch in Dresden
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»Dresden nazifrei« ruft zu Blockaden auf

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Das Bündnis »Dresden nazifrei« hat am Montag seine Pläne zur Verhinderung des rechten Aufmarsches am Mittwoch durch die sächsische Landeshauptstadt veröffentlicht. Nach Informationen des Bündnisses wird der Versammlungsort der Neonazis, die zwischen 16 und 18 Uhr anreisen, in Johannstadt-Ost sein. Das antifaschistische Bündnis orientiert auf drei Anlaufpunkte: Ab 12.30 Uhr, Friedrich-List-Platz (Nähe Hauptbahnhof). Von dort startet der Täterspurenmahngang, der bis 15 Uhr andauern soll. Ab 15 Uhr sind das Terrassenufer/Ecke Rietschelstraße und der Fetscherplatz Treffpunkt. Von allen drei Mobilisierungspunkten soll es möglich sein, an Blockadeaktionen teilzunehmen. Dazu ruft das Bündnis »deutlich und unmißverständlich auf«.

www.dresden-nazifrei.com