6500 protestieren in Köln gegen 150 Kögida-Aktivisten

Nur mit Hilfe des Oberverwaltungsgericht Münster und letztendlich dem massiven Einsatz der Polizei war es den Rassisten von „Kögida“ und „Hogesa“ möglich, heute durch Kölns Straßen zu demonstrieren. Mehrere Tausend Menschen haben gegen diesen Aufmarsch protestiert

Dem Kögida-Aufzug war eine juristische Auseinandersetzung vorausgegangen. Der Kölner Polizeipräsident hatte zunächst den angemeldeten Marsch durch die Innenstadt verboten und zugleich den Kundgebungsort vom Bahnhofsvorplatz einige hundert Meter in Richtung Innenstadt verlegt. Das Kölner Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot des Aufzugs, erlaubte jedoch die Kundgebung am ursprünglich geplante Ort auf dem Bahnhofsvorplatz.

Kurz vor der Demonstration hob dann das Oberverwaltungsgericht Münster das Marsch-Verbot für die Kögida-Aktivisten auf. Daraufhin wurden die Sympathisanten des islamfeindlichen Bündnisses von starken Polizeikräften auf einen wenige hundert Meter langen Demonstrationsweg durch die Innenstadt geleitet. Gegendemonstranten begleiteten den Aufzug mit „Haut ab“– und „Nazis raus“-Rufen.

Die Saat der politischen Hardliner und anderer Rassisten geht auf:
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