Archiv für Juni 2015

Protestcamp im Bahnhof

Zeltlager nach Unwetter evakuiert. Bürger von Garmisch-Partenkirchen helfen mit Privatunterkünften. Nächtliches Plenum im Camp

Siehe: hier

Baggerbesetzung Inden

Der Bagger am Tagebau Inden ist besetzt. Die Aktion dauert an. Warum?

Pfefferspray und Knüppel

Polizei setzt gegen Demonstranten in Garmisch-Partenkirchen massive Gewalt ein
http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71942&type=l&ext=.jpg

Mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Tränengas ging die Polizei heute nachmittag im bayerischen Garmisch-Partenkirchen gegen die Teilnehmer einer Demonstration vor, mit der dort Tausende gegen den bevorstehenden G-7-Gipfel auf Schloss Elmau protestierten. Trotz wiederholter Behinderungen von seiten der Polizei und eines engen Spaliers war der Aufzug bis dahin friedlich verlaufen. Die bayerische Polizei spricht von einem Eingreifen aufgrund »unerlaubter Aktionen«. Der Einsatz von Pfefferspray sei eine Reaktion auf Flaschenwürfe und das Versprühen von Feuerlöschpulver gewesen. Es gibt mehrere Verletzte, mindestens eine Person wurde festgenommen. Das Veranstalterbündnis StopG7Elmau machte hingegen die Polizei für die Eskalation veranwortlich. Diese habe die Demonstration während einer Zwischenkundgebung, bei der ein Theaterstück aufgeführt wurde, angegriffen und anschließend mehrfach attackiert. Eine Demonstrationsteilnehmerin erlitt während der Polizeiattacken einen Kreislaufkollaps und musste von Rettungskräften weggetragen werden. Nach Gesprächen zwischen Veranstaltern und Polizei beruhigte sich die Lage zunächst. (jW)

Erklärung des Stop G7 Elmau-Bündnises: hier

BRD, Bullenstaat! Wir haben DICH zum kotzen satt!!

Schwarzer Block prügelt in die Demonstration: hier

Letzte Meldung: http://www.jungewelt.de/2015/06-06/085.php

Spontane Solidarität mit Diyarbakir Etwa 500 Menschen demonstrieren in Garmisch-Partenkirchen gegen Anschlag auf HDP

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71898&type=l&ext=.jpg
Wut und Trauer über den Anschlag in Diyarbakir
Foto: Björn Kietzmann

Nach dem tödlichen Anschlag auf eine Wahlkampfkundgebung der Linkspartei HDP in Diyarbakir (Türkei-Kurdistan) hat sich im Protestcamp gegen den G-7-Gipfel ein spontaner Demonstrationszug formiert. Rund 500 Menschen ziehen zur Stunde durch Garmisch-Partenkirchen zum Bahnhof.

Über Facebook erklärte das Aktionsbündnis »Stop G7 Elmau« zu dem Attentat: »Heute Nachmittag hat es in Amed/Diyarbakir einen Bombenanschlag auf eine große Wahlkundgebung des linken Wahlbündnisses HDP gegeben. Bei der Explosion von zwei Bomben wurden nach aktuellen Informationen vier Menschen getötet und 350 verletzt.
Im NATO-Mitgliedsland und Partner der G7 Türkei stehen an diesem Sonntag Parlamentswahlen an. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu teilweise schweren Angriffen auf Büros, Veranstaltungen und Mitglieder der linken HDP. Dies wurde begleitet durch eine von der türkischen Regierung befeuerte, mediale Hetzkampagne gegen die linke und kurdische Bewegung. Wir senden solidarische Grüße nach Kurdistan, unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und Verletzten! Sehid Namirin, Bîjî HDP – Stop G7!«

Informationen zu dem Attentat in Diyarbakir: hier.

Wir, Menschen aus der Antifa Düren unterstützen diesen Protest und die Forderungen voll und ganz!

G-7-Proteste: Kraftvoller Auftakt

40.000 gegen Sieben

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71802&type=l&ext=.jpg

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71803&type=l&ext=.jpg

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71804&type=l&ext=.jpg

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=71835&type=l

Unter dem Motto »TTIP stoppen – Klima retten – Armut bekämpfen« sind heute Tausende in der bayerischen Landeshauptstadt München auf der Straße, begleitet von einem starken Polizeiaufgebot. Nach einer Auftaktkundgebung am Stachus setzten sich die Demonstranten in Richtung zum Odeonsplatz in Bewegung. Die Behörden sprachen von 34.000 Teilnehmern.

Die Partei Die Linke Bayern sieht in der G7-Demo einen großen Erfolg. 40.000 Menschen auf den Straßen Münchens seien »ein eindrucksvolles Signal in Richtung der G7-Regierungschefs« und gegen deren »unterwürfige Konzernpolitik«.

Von einer kraftvollen und bunten Demonstration spricht deren Trägerkreis aus Parteien und Nichtregierungsorganisationen. In der Erklärung unterstreicht Angela Müller, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die Sicht der Demonstranten: »Die derzeitige Politik der G7-Staaten dient vor allem den Interessen transnationaler Konzerne und verstärkt Hunger und Armut.«

Bilder und Text aus Junge Welt

Aktuelle Infos: hier

Aktuelle Berichterstattung: Junge Welt