Archiv für November 2015

Protest gegen „AfD“ in Hannover

http://www.haz.de/var/storage/images/haz/hannover/fotostrecken-hannover/proteste-gegen-afd-parteitag/o_mt5211/321934799-1-ger-DE/O_MT5211_gallerylarge.jpg

Anders als beim Protest gegen die „AfD“ Kreismitgliederversammlung in Düren im Posthotel am 14.11.2015, war es in Hannover am 28.11.2015 möglich ein breites Bündnis gegen den „AfD“ Parteitag zu organisieren. So haben ca 2000 Menschen am Sonnabend gegen den Parteitag und die Politik der AfD demonstriert. Während die Partei im Congress Centrum Hannover tagte, zog ein Protestzug vom Operplatz zum HCC.

Ausführlicher Bericht: hier, hier

Kein Ausweichort gefunden: AfD muss Bürgerdialog in Jena absagen

Der Grund: Nachdem das „Steigenberger Esplanade“ am Freitag entschieden hatte, die Veranstaltung nicht in den Räumen des Hotels stattfinden zu lassen, hatte sich auf die Schnelle kein Ausweichort gefunden.

Jena. Der Bürgerdialog der AfD, der eigentlich Montagabend (30. November 2015) in Jena stattfinden sollte, musste ersatzlos abgesagt werden. Weder angefragte Hotels noch Gaststätten seien bereit gewesen, der AfD Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, heißt es.

Strammer Rechtsaußenkurs

Bundesparteitag der AfD am Wochenende in Hannover. Antifaschisten und Gewerkschafter rufen zu lautstarken Protesten auf
Von Markus Bernhardt

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=76809&type=l&ext=.jpg
Kein Platz für Rassisten: Gegenprotest während eines Aufmarschs der AfD am 7. November in Berlin
Foto: REUTERS/Hannibal Hanschke

Die »Alternative für Deutschland« (AfD), in der mittlerweile offen rechte Positionen vertreten werden, wird am kommenden Wochenende zu einem Parteitag in Hannover zusammenkommen. Der bereits dritte Parteitag der AfD in diesem Jahr soll im »Hannover Congress Centrum« stattfinden. Dort wollen sich die rund 600 Delegierten erneut mit der eigenen Satzung befassen und die »Junge Alternative« als offizielle Jugendorganisation der AfD anerkennen. (mehr…)

Das „Bündnis gegen Braunkohle“ lädt ein zur:

https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/v/t1.0-9/s720x720/12243488_10208064469838396_822639679500032256_n.jpg?oh=ee46d7231d853c02cbce01790f314409&oe=56FA6EEC
Demonstration und Mahnwache am 27. November 2015 in Kerpen/ Buir.
20 Radler*innen, die am 14.11. in Kopenhagen aufgebrochen sind (www.cooperide.org), übernachten auf der Wiese neben dem großen Loch in Hambach und nehmen sich die Zeit selber in Augenschein zu nehmen, was Braunkohleverstromung nicht nur global, sondern auch regional den Menschen und der Natur zumutet.
Weiter Informationen unter: waa.blogsport.de (mehr…)

12.Dez. 2015 ‚Vernetzungstreffen Jugendheim Jülich‘

Jülicher Antifaschist_innen laden zum Vernetzungstreffen in das Jugendheim Jülich nahe dem Hauptbahnhof ein .
Das Treffen dient des Kennenlernens und des Austausches . Alle interessierten Menschen sind eingeladen .
Treffpunkt ist am Samstag , 12. Dezember , um 18 Uhr vor dem Jugendheim .
Kommt vorbei und werdet aktiv !

»Zynische Demonstration der Macht«

Proteste gegen NPD-Parteitag: Verletzte nach brutalem Polizeieinsatz, Aktivistin in Klinik. Ein Gespräch mit Jona Textor
Interview: Markus Bernhardt

https://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=76819&type=l&ext=.jpg
Foto: Jan Peters/dpa – Bildfunk

Jona Textor stammt aus Tübingen, ist in antifaschistischen Strukturen aktiv und war bei den Protesten in Weinheim vor Ort

Am Sonnabend hat die neofaschistische NPD zum dritten Mal in Folge ihren Parteitag im baden-württembergischen Weinheim durchgeführt. Im Rahmen der gegen die Neonazis gerichteten Proteste kam es an vielen Stellen zu brutalen Übergriffen der Polizei. Wie haben Sie deren Einsatz wahrgenommen?

Als extrem brutal und unverhältnismäßig – selbst für routinierte Demogänger, die in Baden-Württemberg einiges gewöhnt sind. Wir reisten mit Bussen aus dem Süden an und waren kaum 15 Minuten in der Stadt, da standen wir auch schon im Kessel auf der Birkenauer Talstraße. (mehr…)

Baumbesetzung in der JVA und Dom Köln Besetzung

Quelle:Anarchist Black Cross (A.B.C.) Rhineland
Am heutigen Tag wurden ein Baum in der JVA Ossendorf Köln Besetzt und der Kölner Dom Besetzt. Zum Ticker [Hier]
Dieser text ist von Felix der in der JVA Ossendorf inhaftiert ist.
„Ich befinde mich derzeit in der JVA Köln Ossendorf, weil ich wiederholt aktiv geworden bin im Kampf um den Erhalt des Hambacher Forstes. Und weil ich mir nicht mehr die Wahl meiner Mittel zum Verändern dieses Systems vorschreiben lasse. Mithilfe von Wahlen und Petitionen lassen sich höchstenfalls reformistische Ziele durchsetzten.

Auch ich habe einige solcher Forderungen die zur sofortigen Verbesserung der Lage der Gefangen führen sollen:

    - tägliche Hofgang von mindestens zwei Stunden;
    - die Erfüllung der Forderung der Gefangenengewerkschaft (GG/BO); besonders im Bezug auf die Einführung des Mindestlohns und einer Rentenversicherung für Gefangene und
    - die Möglichkeit von veganer Ernährung für Gefangene.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen habe ich am 23. November während des Hofgangs einen der sich dort befindlichen Bäume besetzt und ein Transparent mit der Aufschrift „System Change not Climate Change!“ aufgehängt. (mehr…)

Solidaritätserklärung

Solidaritätserklärung anlässlich drei inhaftierten Compas im Rheinland/ Deutschland.
Seit dem 07.10. und 22.10.2015 sitzen Marte, Florian und Mr. Blue in Untersuchungshaft in Köln und Aachen. Unseren Compas wird „Widerstand gegen die Staatsgewalt und Störung von Betriebsabläufen der RWE“ zur Last gelegt.

Die Ereignisse sind komplizierter, als sie im ersten Augenblick scheinen mögen.

Seit vielen Jahren leisten Menschen im Rheinland Widerstand gegen die von Regierung, Kommunen und Konzern durchgeführte Gewinnung von Energie aus Kohle und Atom. In den letzten Jahren haben die Auseinandersetzungen ein neues Gesicht bekommen. Es werden Schnittpunkte zu anderen Kämpfen weltweit aufgezeigt. Denn lebensfeindliche Technologien und Verhältnisse finden sich rund um den Erdball. (mehr…)

Berlin: Demonstration in Gedenken an Silvio Meier

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=76705&type=l&ext=.jpg

Berlin. In Berlin gedachten Menschen am Sonnabend anlässlich seines Todestages des ermordeten Antifaschisten Silvio Meier, der 1992 im U-Bahnhof Samariterstraße von Neonazis erstochen wurde. Bei einer Mahnwache erinnerten etwa 100 Menschen an seinen couragierten Einsatz gegen rechts und riefen dazu auf, sich auch heute Rassismus entgegenzustellen. Danach schlossen sich mehr als 2.000 Personen der jährlich stattfindenden Silvio-Meier-Demonstration an.
(mehr…)

Geschürte Ängste

Von Mumia Abu-Jamal

http://2.bp.blogspot.com/-Jv1J5eqrf8o/TyTm0tNaCMI/AAAAAAAABqA/vcr8ptvHvKI/s1600/mumia-abu-jamal3.jpg

Nur Stunden nach den terroristischen Angriffen in Paris stürmten die Gouverneure von 26 US-Bundesstaaten an die Mikrophone und kündigten an, keine Flüchtlinge aus Syrien mehr aufnehmen und sie daran hindern zu wollen, sich in ihren Bundesstaaten niederzulassen. Ist es ein Zufall, dass diese Gouverneure mehrheitlich Republikaner sind? Wohl kaum. Die Republikanische Partei versteht sich am besten darauf, Ängste in der Bevölkerung zur Durchsetzung ihrer eigenen Ziele auszubeuten.
(mehr…)

Aggressionen nicht im Griff

Weinheim: Polizisten prügeln auf Neonazigegner ein, um der NPD den Weg zum Bundesparteitag in der dortigen Stadthalle zu ebnen
Von Gitta Düperthal

http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=76701&type=l&ext=.jpg
Bereits zum dritten Mal innerhalb der vergangenen drei Jahre hat die NPD am Wochenende Weinheim zum Veranstaltungsort für ihren Bundesparteitag auserkoren. Gegen den Widerstand von rund 1.000 Protestierern hat die Polizei den Rechten am Sonnabend den Weg in die Stadthalle freigeprügelt.

Viele der mitunter sehr jungen Antifaschisten aus Weinheim und der ganzen Republik, die eigens für eine Blockade angereist waren, wurden durch Schläge verletzt oder leiden durch Pfeffersprayattacken unter Augenreizungen. »Wir sind in Frankfurt einiges an Polizeigewalt gewöhnt, von Blockupy- und No-Fragida-Demos«, sagte Hans-Christoph Stoodt von der Antinazikoordination Frankfurt am Main am Samstag abend gegenüber junge Welt. Dieser brutale Umgang mit Antifaschisten habe aber eine neue Qualität: 140 Verletzte, ein Wasserwerfereinsatz bei Temperaturen von fünf Grad, Sanitäter hätten über gezieltes Schlagen mit dem Knüppel auf die Kniescheiben von Gegendemonstranten berichtet. Bei eiskaltem, strömendem Regen habe die Polizei Protestierende eingekesselt, um eine Blockade aufzulösen und Neonazis die Zufahrt zur Stadthalle zu ermöglichen. (mehr…)