Protest gegen AfD in Hambach

Mehr als 200 Menschen haben heute, am 21.02.2017, gegen eine Veranstaltung der rassistischen AfD, unüberhör- und unübersehbar, protestiert. Die Veranstaltung der AfD fand in Hambach in der Gaststätte „Gaffel Häusgen“ statt. Nach ersten Einschätzungen dürfte die Teilnehmerzahl bei den Rassisten weit niedriger gewesen sein. Zu Spannungen kam es kurzfristig, als eine Gruppe Rassisten der „Alternativen Jugend“ versuchte, sich unbehelligt von der anwesenden Polizei provokatorisch unter den Protest zu mischen. Dies wurde durch konsequentes Einschreiten von Menschen aus der Antifa letztendlich vereitelt. Die Polizei schritt erst dann ein, als es für die rassistische Jugend anfing brenzlig zu werden. Wir danken allen Menschen, die sich trotz schlechtem Wetter an dem Protest beteiligt haben. Wir versichern den Rassisten, das uns auch in Zukunft kein noch so schlechtes Wetter davon abhalten wird, gegen rassistische und menschenverachtende Zusammenrottungen unseren Widerstand entgegenzusetzen.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda
Kein ruhiges Hinterland für Rassisten

Denjenigen, die den Rassisten Räume zur Verfügung stellen sagen wir , ihr macht euch damit mitschuldig, wenn durch Rassisten, egal welcher Couleur, Aufgestachelte losziehen und Flüchtlingsunterkünfte anzünden, Menschen körperlich angreifen und umbringen. Auch für euch kein ruhiges Hinterland. Denjenigen, die zukünftig überlegen in solchen Lokalen einzukehren sagen wir lasst es sein.

Agent Provokateur?

Im Zusammenhang mit dem Versuch der Nachwuchsrassisten der „Alternative für Deutschland“, sich am 21.02.2017 in Hambach unter den Protest zu mischen stellt sich die Frage, was war das Ziel dieser Aktion und haben sie in Absprache mit der AfD gehandelt? Es könnte Dummheit oder Selbstüberschätzung gewesen sein, sicherlich, doch der Verdacht liegt nahe, dass dies eine gezielte Aktion war um eine Auseinandersetzung mit Antifaschisten zu provozieren und damit der Polizei, die erst sehr spät eingegriffen hat, die Möglichkeit zu bieten gegen Antifaschisten vorzugehen. Dies wäre dann sicherlich, und dies ist nicht neu, von den Rassisten der AfD genutzt worden um sich von der Täterrolle in die Opferrolle hinein zu lügen. Das es nicht soweit kam, ist mit Sicherheit dem wohl überlegten und weitsichtigen Handeln von Seiten der Antifaschisten zu danken.
Weiterhin stellt sich die Frage, warum hat die in großer Anzahl anwesende Polizei diese Provokation nicht frühzeitig unterbunden? Wenn Antifaschisten an diesem Abend nur die Straße betreten wollten ist sie im Gegensatz dazu sehr schnell eingeschritten und hat dies in ruppiger Art unterbunden. Soviel zur Neutralität und Gleichbehandlung als Grundlage von Polizei- Einsätze.

AfD in rauher See

Bericht von Klarmann: hier


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