Protest gegen – AfD-Landeswahlversammlung

In Essen demonstrierten am Samstag den 25.02.2017 mehr als 500 Menschen gegen die Veranstaltung der NRW- AfD .

Gegen eine Veranstaltung der nordrhein-westfälischen AfD in Essen haben am Samstag mehrere hundert Menschen demonstriert. Die Demo des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ stand unter dem Motto „Rassismus ist keine Alternative“.
Nach einer Standkundgebung am Morgen waren die Demonstranten am Mittag durch eine Einkaufsstraße in die Innenstadt gezogen. In dem Bündnis sind Parteien, Gewerkschaften und Jugendorganisationen vertreten.

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Martin Renner (r) und Nigel Farage von der rechtsextremen UK Independence Party (UKIP)

Rechtsaußen ist Spitzenkandidat der NRW-AfD für die Bundestagswahl

Auf der AfD-Veranstaltung wurde der nordrhein-westfälische Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt.
Gewählt wurde der Rechtsaußen und Höcke Versteher Martin Renner. Kay Gottschalk der Kandidat für die eher konservative Wählerschaft und Favorit von der Gruppe um Frauke Petri, konnte sich nicht durchsetzen.
Der NRW-Landesverband ist mit knapp 4600 Mitgliedern der mitgliederstärkste Landesverband der rechtspopulistischen Partei. Bundesweit hat die Partei 27 000 Mitglieder.
Renner sprach in seiner Vorstellungsrede von einer „sozialistischen Versiffung unserer Gesellschaft“. Schwarz-Rot-Grün seien die Farben, die die Gesellschaft zerstörten.
Renner sagte auf die Frage eines Delegierten wie er zur umstritten Dresdener Rede Höckes stehe: „Die angesprochenen Themen in dieser Rede mache ich seit vier Jahren genauso – aber ich sag’s ganz anders.“ Er müsse nicht solch eine „Wochenschau-Intonation“ haben. „Aber die Themen sind richtig, die lässt man uns nicht besprechen.“ Renner sprach in diesem Zusammenhang von einer „Schuldkult-Hypermoralisierung“. Sie werde instrumentalisiert, um bestimmte politische Entwicklungen zu rechtfertigen.

Rassismus als Konsens Über 3.500 Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte 2016. Anstatt rechte Gewalt zu bekämpfen, stigmatisieren Regierungspolitiker deren Opfer


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