Archiv für Juli 2017

Betreff: Offener Brief einer Anti-G20-Aktivistin an campact

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„Krass und bitter“ hieß euer Newsletter nach dem G20. Und was ich da in meinem Postfach fand war wirklich krass und bitter. Aber nicht auf die Art wie ihr es gemeint habt.

Es fängt schon damit an, dass ihr ernsthaft die Frage stellt, ob die Demoverbote der Polizei zum G20 angesichts der Geschehnisse vielleicht richtig waren. Und Kritik daran falsch. (mehr…)

Inszenierung rechter Gewalt

VON HORST FREIRES
28.07.2017 – Kampfsportaktivitäten sind in braunen Kreisen anhaltend beliebt. Am 14. Oktober soll das in fünfter Auflage das mittlerweile bedeutendste Kampfsport-Event in der deutschen Neonazi-Szene „Kampf der Nibelungen“ mit internationaler Beteiligung stattfinden.

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Martialisches Event der braunen Szene; (Screenshot) (mehr…)

Hamburgs Alptraum

Während des G-20-Gipfels wurde die Hansestadt von der Polizei regelrecht ­belagert. Das Tagebuch eines junge Welt-Reporters
Von Kristian Stemmler

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Die Polizei war während der Tage des G-20-Gipfels in Hamburg fast überall – ob zur Luft oder auf dem Wasser, auf dem Pferd, im ­Wasserwerfer und im Räumpanzer oder ganz »klassisch« zu Fuß (Aufnahme vom 7. Juli 2017)

Foto: Hannibal Hanschke / Reuters
Kristian Stemmler schrieb an dieser Stelle zuletzt am 6. Juli 2017 über die Vorbereitungen zum G-20-Gipfel in Hamburg (mehr…)

Schiffbruch des Tages: Identitäre

Von André Scheer

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Gestoppt: Die »C Star« der Neofaschisten liegt in Zypern fest
Foto: Dietmar Hasenpusch/dpa (mehr…)

Wenn sie geschossen hätten, Herr Scholz, was dann?

Hamburgs Erster Bürgermeister verteidigt den Polizeieinsatz beim Gipfel
Von Nina Hager

„Po­li­zei­ge­walt hat es nicht ge­ge­ben …“ Für Ham­burgs Ers­ten Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz (SPD) ist alles klar und er meint, dass der Po­li­zei auch an­schlie­ßend nichts vor­zu­wer­fen sei. Am Frei­tag der ver­gan­ge­nen Woche be­rich­te­te die „Ham­bur­ger Mor­gen­post“ aber von einem Ein­satz einer Ber­li­ner Po­li­zei­ein­heit im Ron­den­barg (Bah­ren­feld), der 14 Ver­letz­te, dar­un­ter elf Schwer­ver­letz­te, for­der­te. Die Ein­satz­kräf­te dräng­ten laut Be­rich­ten von Au­gen­zeu­gen die Be­trof­fe­nen von einer Mauer. Diese stürz­ten, nach­dem ein Zaun zu­sam­men­ge­bro­chen war, zwei Meter in die Tiefe. Und ob­gleich da dann Leute mit of­fe­nen Brü­chen lagen, hät­ten, so ein Au­gen­zeu­ge, die Be­am­ten wei­te­re Per­so­nen die Mauer her­un­ter­ge­sto­ßen. „Sie schrien: ‚An­ti­fa-Schwei­ne. Das ist euer Früh­stück!‘.“ Auch bei den fol­gen­den Fest­nah­men gab es Trit­te. (mehr…)

Bundeswehr ehrt Nazis

Deutsche Militärs besuchen Soldatenfriedhof Ysselsteyn. Kritik von niederländischen Antifaschisten
Von Gerrit Hoekman

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Deutsche Soldaten setzen andere ums Leben gekommene Militärs in Ysselsteyn bei
Foto: MARCEL VAN HOORN/EPA/dpa (mehr…)

Großer Erfolg

Anmerkungen zu den Protesten gegen den G-20-Gipfel
Von Florian Wilde

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Grenzenlos solidarisch. Mindestens 76.000 Menschen demonstrierten am Sonnabend, dem 8. Juli, in Hamburg gegen den G-20-Gipfel. In der Bundesrepublik war dies der bisher größte Protest gegen eine ­solche Zusammenkunft von Staats- und Regierungschefs
Foto: Hannibal Hanschke/REUTERS (mehr…)

Unter Polizeischutz

In der Thüringer Provinz versammelten sich am Sonnabend mehr als 6.000 Neofaschisten. Polizisten gingen äußerst pfleglich mit ihnen um
Von Lenny Reimann

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Massenauflauf militanter Neonazis am Samstag in Themar: Private Filmaufnahmen zeigen, wie Hunderte Personen ­rhythmisch die Hand zum Hitlergruß erheben. Für die Polizei kein Grund zum Einschreiten
Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa (mehr…)

Stunde der Scharfmacher

Mit unbelegten Behauptungen begründen Hardliner aus Politik und Polizei Kampagnen gegen Linke. NRW will Kennzeichnungspflicht für Beamte abschaffen
Von Markus Bernhardt

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Auf Krawall gebürstet: rennende Polizeihundertschaft am 7. Juli während der G-20-Proteste in Hamburg
Foto: Hannibal Hanschke/ Reuters (mehr…)

Solidarität ist eine Waffe

Ein Antifaschist aus Düren wird am Donnerstag den 10.08.2017 vor dem Amtsgericht in Düren stehen. Folgend findet ihr, was ihm genau passiert ist. Der betroffene Antifaschist darf nicht alleine gelassen werden, denn die Repression gegen ihn gelten uns allen…

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Am 31.01.2016 fand in der Arnoldusklause in Arnoldsweiler eine Veranstaltung der rechten, rassistischen und in Teilen faschistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) statt. Vor dem Eingangsbereich der Gaststätte hatten sich mehrere Menschen versammelt um gegen die Zusammenrottung der Rechten zu demonstrieren. An diesem Protest hat sich auch der Antifaschist beteiligt, dem nun Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen wird. Die Grundlage für die Anklage ist die Falschbeschuldigung des Wirtes, der der AfD seine Räume zur Verfügung gestellt hat. Der Betroffene hat keine Straftat begangen, keine Gewalt angewendet, sondern lediglich an einer Protestaktion gegen die besagte Veranstaltung teilgenommen. AntifaschistInnen , die sich für Toleranz und gegen Fremdenhass engagieren, werden so immer wieder kriminalisiert. Doch davon dürfen wir uns keinesfalls einschüchtern lassen. Der antifaschistische Protest muss weiter gehen.
Wir rufen zur Solidarität und Unterstützung des Antifaschisten auf. Kommt am 10.08.2017 um 13.00 Uhr zahlreich ins Amtsgericht Düren, August-Klotz-Straße 14 , 2. Etage, Sitzungssaal 2.29.
Da dies alles nicht nur Kraft sondern auch Geld kostet (Anwaltskosten, Gerichtskosten usw.) bitten wir um Spenden.
Diese können auf folgendes Konto überwiesen werden:

W. Floss
Volksbank
IBAN: DE83382600826001203019.

Verwendungszweck: „Solidarität ist eine Waffe“

Übrigens sind als Zeugen 3 Mitglieder der AfD geladen. Zwei gehören dem Vorstand des Kreisverband Düren an:
1. ESSler, Bernd, Sprecher (Düren, Vorsitzender AfD-Stadtratsfraktion)
2. Dick, Ralf Schatzmeister aus Kreuzau
3. Gastreich, Steffen aus Heimbach