Linksunten.indymedia meldet sich:

»Bald wieder zurück«

»Cyberspace liegt nicht innerhalb Eurer Hoheitsgebiete« / Kommentare: Vorgehen des Innenministers erinnert an Motto: »Schieß erst, frage später«

Berlin. Die linksradikale Internetplattform linksunten.indymedia hat angekündigt, »bald wieder zurück« zu sein. Auf der Website hieß es am Samstagmorgen in Richtung der staatlichen Behörden, die für das umstrittene Verbot zuständig sind, »der Cyberspace liegt nicht innerhalb Eurer Hoheitsgebiete. Glaubt nicht, Ihr könntet ihn gestalten, als wäre er ein öffentliches Projekt. Ihr könnt es nicht. Der Cyberspace ist ein natürliches Gebilde und wächst durch unsere kollektiven Handlungen«.
 
Auf der Website war ein Bild der Schauspielerin und Sängerin Barbara Streisand mit einem abgeklebten Mund zu sehen – eine Anspielung auf den nach ihr benannten Effekt, wonach der Versuch, eine unliebsame Information zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, öffentliche Aufmerksamkeit nach sich zieht und dadurch das Gegenteil erreicht wird, dass nämlich die Information einem noch größeren Personenkreis bekannt wird.
Linksunten.indymedia war am Freitag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit der Begründung verboten worden, die Betreiber würden sich »fundamentaler Missachtung unserer Gesetze« schuldig gemacht haben und gegen »die Werteordnung unseres Grundgesetzes« verstoßen. Dies war bei der Opposition auf Kritik gestoßen, auch viele Bürgerrechtler und linke Gruppen äußerten scharfe Ablehnung.

https://linksunten.indymedia.org/

https://de.indymedia.org/node/13540


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