Protest gegen Krieg

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Aktivisten der Interventionistischen Linken (IL) haben am Freitag das Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar in Bielefeld besetzt. Sie forderten »eine klare Position gegen den Angriffskrieg auf Afrin und einen Stop der Waffenexporte«, wie die Gruppe über Twitter mitteilte. Die SPD sei für die Rüstungsgeschäfte mit der Türkei verantwortlich und habe so den Angriff auf das kurdische Autonomiegebiet in Syrien mit ermöglicht. Die Aktivisten verließen das Gebäude am späteren Nachmittag wieder, nachdem die Abgeordnete Esdar einem Gesprächstermin zugestimmt hatte. (jW)

Großdemonstration in Solidarität mit Afrin

Köln. Unter dem Motto »Die Alternative lebt! Überall ist Afrin – überall ist Widerstand!« ruft das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden in Deutschland (Nav-Dem) am Samstag um 10 Uhr zur bundesweiten Großdemonstration in Köln auf. Die Veranstalter erwarten bis zu 20.000 Teilnehmer. Unter anderem wird die Kovorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, auf der Kundgebung sprechen. »Insbesondere in diesen Tagen, die von einer erneuten Eskalation des Kriegs in Syrien geprägt sind, ist es wichtig, die deutsche Mitverantwortung für die Geschehnisse in Nordsyrien klar zu benennen und gemeinsam mit allen demokratischen Kräften Druck auf die deutsche Bundesregierung aufzubauen«, heißt es in einem Aufruf von Nav-Dem. Die Polizei sieht »erhebliches Konfliktpotential« während der Demonstration, mehr als 2.000 Beamte seien im Einsatz.


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