AfD Düren mit starkem Gegenwind und unter dem Schutz der Polizei

Wieder einmal hatte der Kreisverband Düren der rassistischen, ausländerfeindlichen und faschistoiden AfD, am Donnerstag, den 9. Mai 2019, einen Tag nach dem Tag der Befreiung vom Faschismus (!!) ins Schloss Burgau nach Niederau eingeladen. Dieser Einladung waren ca. 50 Personen gefolgt. Diese Zusammenrottung fand im Rahmen des EU-Wahlkampfes statt. Bis auf einige wenige, die durch die Gesichtskontrolle der bulligen Türsteher schlüpfen konnten waren die meisten offensichtlich überzeugte Anhänger der AfD. Ein ehemaliges Mitglied der verbotenen KAL (Kameradschaft Aachener Land) war auch dabei. Wer unter den Besuchern Anhängern der AfD war oder nicht, konnte leicht ihren großen Sprüchen entnommen werden.


Rassisten auf Schloß Burgau

Obwohl für die Zusammenrottung breit und öffentlich geworben wurde, wurde ca 50 Menschen, die den Türstehern verdächtig erschienen, der Zugang verwehrt. Hier wird deutlich was die AfD unter „Bürgerdialog“ versteht.

Zu den auch diesmal stattgefundenen Protesten gegen die Hetzveranstaltung haben sich ca 200 Gegner der AfD, unter diesen AntifaschistInnen und bürgerliche DemokratInnen, an diesem Abend vor und in der Nähe des Schlosses versammelt um den RassistInnen zu zeigen dass diese unerwünscht sind. Während ein großer Teil des Protestes abseits des Ortes der Zusammenrottung stattfand haben sich ca 50 Menschen der AfD direkt entgegengestellt.

Diese 50 wurden unter den besonderen „Schutz“ der Polizei gestellt, die mehrmals brutal die meist jungen Menschen angriff. Die Bilder erinnerten an Überfälle von SA-Schlägertrupps aus der Nazi-Zeit in Deutschland auf AntifaschistInnen . Für den „Einsatz“ der Polizei bedankte sich die AfD ausdrücklich. Sie hat auch allen Grund denn ohne die Polizei wäre ihre Zusammenrottung wie so oft, sicherlich nicht möglich gewesen.

Sollte es in diesem Zusammenhang wie üblich zu Kriminalisierungsversuchen gegenüber AntifaschistInnen kommen so gehört ihnen unsere ganze Solidarität.

Das an diesem Abend die Gegner der Rassisten in der großen Mehrzahl erschienen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die AfD und andere, ähnliche Parteien, weiterhin ein gefährlicher Trend sind.

Die Dürener Stadtverordneten haben bisher leider keine Anstalten gemacht der Zusammenrottung von RassistInnen im Schloß Burgau einen Riegel vorzuschieben. Es ist nicht länger hinzunehmen, dass der AfD  die gute Stube der Stadt Düren zur Verfügung steht. Sollte dies so bleiben, so müssen sich die Abgeordneten der Stadt Düren den Vorwurf gefallen lassen, dem Rassismus, der Ausländerfeindlichkeit und dem Faschismus Vorschub zu leisten denn wenn diese nur wollten wären die Türen im Schloss Burgau für die AfD und ähnliche Parteien längst verschlossen.

Mit Meinungsfreiheit und Demokratie hat die zur Verfügungsstellung städtischer Räume für Rassisten nicht das Geringste zu tun denn Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.

Deshalb: Keinen Fußbreit den Rassisten


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