Racial Profiling in Düren

Am Dienstag, den 14.05.2019 wurden in der Neuen Jülicher Straße in Düren Autos angehalten und auf das Betriebsgelände der Firma Brück geleitet, wo die Fahrzeugführer und die Autos (PKWs und Transporter) kontrolliert wurden. Auf Nachfrage was der Anlass für die Kontrolle ist, wurden zwei unterschiedliche Gründe genannt.
Erstens allgemeine Verkehrskontrolle und
Zweitens dass die Kontrollen im Zusammenhang mit Diebstahl und Einbrüchen durchgeführt werden..
In einer relativ kurzen Zeit der Beobachtung viel auf, dass der allergrößte Teil der Kontrollierten vom Aussehen her irgend einen Migrationshintergrund hatte also nicht typisch deutsch aussah.
Auch beim wiederholten beobachten zeigte sich das gleiche Bild.
Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass das Agieren der Polizei dem Racial Profiling zuzuordnen ist, nachdem eine Person anhand ethnischer oder nationale Herkunft als verdächtig eingeschätzt wird und nicht auf Grund konkreter Verdachtsmomente.
Die Tatsache, dass die Kontrollen in einem Stadtteil mit einem hohem Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund stattfanden ist ein weiterer Hinweis auf Racial Profiling.
Dieses Verhalten ist institutionalisierter Rassismus und ebenso abzulehnen wie jede andere Form von Rassismus, da auch dies diskriminierend und zudem für die Kriminalitätsbekämpfung ineffektiv ist.


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