Die faschistische Partei „Die Rechte“ konnte in Düren nicht punkten

Vorwiegend auswärtige Faschisten, unter ihnen auch der Dortmunder Siegfried Borchardt („SS-Siggi“), waren am Montagabend nach Düren gereist um auf dem Wirteltorplatz – wie zuvor in Köln, Brühl und Kerpen – ihre Hetze zu verbreiten. Angemeldet hatte die Hetzveranstaltung mit etwa 10 Teilnehmern übrigens René Laube aus Vettweiß-Kelz, ehemaliger „Kameradschaftsführer“ der seit 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ („KAL“). Die KAL ist – wie andere verbotene „Kameradschaften“ auch – in der Partei „Die Rechte“ aufgegangen. Diese betreibt ihren Europawahlkampf u.a. mit antisemitischen Parolen, Spitzenkandidatin ist die zurzeit inhaftierte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Allerdings dürfte die Partei in Düren kaum Passanten erreicht haben, denn vorwiegend junge Menschen aus dem Antifa-Spektrum machten dies mit lautstarken Protest schier unmöglich. Die Faschisten hatten es wie so oft nur der Polizei zu verdanken, die mit einer Hundertschaft anwesend war, es überhaupt bis nach Düren geschafft zu haben.


Protest


Protest


„SS-Siggi“(3.v.r.) und Rene Laube (2.v.r.)


Deutsche Polizisten schützen die Faschisten

Nach dem Protest ist vor dem Protest
Rassisten vor Ort entgegentreten

Am 28.05. wollen sich die Rassisten der AFD Düren erneut im Schloss Burgau zusammenrotten um ihre menschenverachtende Hetze zu verbreiten. Beginn ist um 19.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr
Das Dürener Bündnis gegen Rechts wird sicherlich auch an diesem Tag Protest anmelden. Wir rufen auf, sich mit eigenen kreativen Aktionen daran zu beteiligen.
Sollte sich dass Bündnis allerdings nicht rühren, wird die Antifa den Protest organisieren.


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